Kundenlogin  |  Impressum  |  Kontakt   |  

Thermoanalyse




Thermogravimetrie (TG/DTA und TG/DC)

Bei dieser Methode wird die Massenänderung in Abhängigkeit von der Temperatur und Zeit gemessen. Die Gewichtsveränderung (Zu- und Abnahme) bei einer bestimmten Temperatur kann spezifisch für eine Probe sein. Es können so Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Probe geschlossen werden.

Verwendetes Gerät

  • Temperaturbereich: -100 bis 1600 °C
  • Empfindlichkeit der Waage: < 0,003 mg


Differenz-Thermoanalyse (DTA)

Die Differenz-Thermoanalyse (DTA) ist ein thermisches Verfahren zur Charakterisierung von Materialien.

Bei der DTA werden die Temperaturen der Probe zu einer Referenzprobe gemessen. Die Referenzprobe hat in dem Temperaturmeßbereich keinen Phasenübergang. Es wird die Differenz der Temperatur der Probe und der Referenz bei konstanter Energiezufuhr gemessen. Unterschiede treten nur bei Phasenübergängen auf. Daraus lassen sich Rückschlüsse über die Zusammensetzung der Probe ziehen.

Ein Anwendungsgebiet der DTA ist die Charakterisierung von Kunststoffen.

Verwendetes Gerät

  • Temperaturbereich: RT bis 1600 °C


Differential Scanning Calorimetry (DSC)

Bei der DSC wird eine Probe zu einer Referenzprobe (Luft) gemessen. Es wird dabei die Wärmestromdifferenz erfasst. Es werden so exotherme oder endotherme Prozesse oder Phasenänderungen wie Schmelzen oder Verdampfen charakterisiert. Die kalorischen Kenngrößen werden zur Charakterisierung der Probe herangezogen.

Verwendetes Gerät

  • Temperaturbereich: -170 bis 530 °C
  • Empfindlichkeit: 0,003 mV/mW